Termas De Hondo kann man sich vorstellen wie Bad Zwischenahn: es ist flach, nicht besonders groß, dafür voll mit Hotels, Spas, sonstigen Unterkünften und Rentnern. Bevorzugt in sportlichen Klamotten, denn hier tut man was für seine Gesundheit! Es gibt hier dutzende Thermalquellen, dem Wasser werden vielseitig heilende und fördernde Kräfte zugeschrieben: für Haut, Kreislauf, Wohlbefinden, Geist, Libido, Weltfrieden und die Tourismusbranche.
Zumindest unseren kalten Füßen hilft es, und abends mit Rotwein im Wasser zu köcheln ist für das Wohlbefinden auch ganz okay.

Der Campingplatz ist – von den Pools abgesehen – nicht außergewöhnlich: relativ leer, aber mit Hunden:

Da es recht frische Tage sind, verhalten wir uns entspannt-touristisch: Pool – kein Pool – Pool – kein Pool, Essen gehen, shoppen, danach heißen Tee trinken:


Donnerstag, 5.9.:
Wir sind alle durchgewärmt. Da wir inzwischen das Durchschnittsalter auf dem Campingplatz massiv senken wird es höchste Zeit aufzubrechen. Es geht über eine moderate Hügelkette Richtung Westen. Moderat? Ja, im Vergleich zu den Anden!


Nach der tollen letzten Erfahrung am Flüsschen haben wir für die folgende Nacht wieder einen abseits gelegenen Platz ausfindig gemacht.


Außerdem haben wir einen Klappgrillost! Er ist perfekt!
Freitag, 6.9.:
In La Rioja kehren wir in einem Cabaña-Komplex am Stadtrand ein. Hier bleiben wir wieder zwei Nächte, bevor wir nach Osten, gen Cordoba, aufbrechen.
Lässt sich aushalten. Das Wetter passt, die Stadt ist überschaubar und nett.





Shoppen, Essen, proBieren, Gas für den Kocher suchen (erfolglos) – gab wieder genug zu tun. Eine Eiskugel (80 Cent in den teuren Läden) geht hier als kleine Mahlzeit durch.
Am Samstagabend gehen wir zeitig schlafen, der Plan ist: riiiichtig früh aufstehen und die langweiligen 400 km am kühlen Vormittag absolvieren.
Sonntag, 8.9.:
Joooo, um 8 sind tatsächlich alle aufgestanden! Morgenroutine, Frühsport, Wäsche einsammeln und Skatepark entern, es gibt viel zu tun!
Ergebnis: um 12 ist der Bulli betankt und startklar…
Egal, muss man durch. In diesem Fall: praktisch nur geradeaus. Fenster runter, Oropax rein, mit 110 dahingondeln.
3 Stunden später sind wir im Zielort La Falda angekommen, nehmen den dortigen Flohmarkt natürlich noch mit. Fette Beute, modisch über alle Zweifel erhaben!


Der Campground in La Falda ist wieder kein üblicher Platz, sondern ein Privatgrundstück in bester Lage.

Unser Gastgeber lässt uns netterweise zu später Stunde seine Küche nutzen:

Aber dazu morgen mehr 🙂