Sonntag, 28.7.
Okay, gestern war es schon schön warm. Aber auch nur in der Sonne, und der Campingplatz ist mit 13€/Nacht relativ teuer. Es wird Zeit, die Pampa gen BA zu verlassen. Das Apartment beziehen wir dort übermorgen um 12 Uhr (echte Betten!), darum wollen wir einigermaßen in der Nähe übernachten.Vorher besuchen wir die Landzunge, die nördlich von San Clemente del Tuyú in den Atlantik ragt. Leiiiiiider ist die nur über einen Sandweg (erst breit, dann mini) durch ein Naturschutzgebiet zu erreichen. Nordseeflair!


Während der Kluge aus seinen Fehlern lernt, lernt der Weise aus den Fehlern anderer. Konkret: Wassertiefe prüfen! Entweder lässt man einen Prüf-Einheimischen vorfahren, oder man prüft selbst:

Geht. Letzte Zweifel an der Befahrbarkeit mit unserem höhergelegten FWD-Bus werden ausgeräumt, als drei Männer in einem alten Ford Fiesta (Mk4) mit Wohnanhänger den Weg zum Strand einschlagen. Hut ab!Am Strand dann: viel Platz, viele Angler, amtlich fette Muscheln
Auf dem Rückweg hat Tine dann auch Offroadspass. Aus „Martin fahr vorsichtig!“ wird schnell „wuuuiiiiii“.
Die „FlyRanch“ bei La Plata ist unser Campingplatz für die Nacht. Nette Leute, gute Küche, ruhiger Platz, gute Flugshow des Schlepp“flugzeugs“, das die Hängegleiter hochbringt. Mit 5€ außerdem ein Schnäppchen.
Nachts wird der Bus (oder die Fußmatte?) von einem der Flugplatzwachhunde beschützt. Zweeeet!

Montag, 29.7.
Frisch heute! Gegen 10 verlassen wir den Platz in Richtung Buenos Aires. Mit dem abflauenden Berufsverkehr lassen wir uns in die Stadt spülen, um das Apartment zeitig zu erreichen. Es liegt an der Ecke Jujuy/Inclán und ist in einem erst 2 Jahre alten Hochhaus – schick! Pablo, unser Host, ist dann auch um 12 pünktlich zur Übergabe da. Wir wohnen nun 2 Tage lang im 5. Stock.
Das Apartment selbst ist ganz okay. Nicht perfekt sauber, und da alles von der billigsten Sorte ist hängt der Duschkopf, die Türen knarzen, das Rollo im Schlafzimmer geht nicht hoch,…ist das typisch argentinisch? Ne, Vermieter sind doch überall gleich.
Die Dusche ist zumindest heissssssss und das echte Highlight des Hauses wartet sowieso im 10. Stock: die Dachterrasse mit Pool!
Für den Bulli trudelt ein guter Tip vom Freund eines Freundes ein: Andean Roads am Nordrand von BA vermietet Wohnmobile, repariert alles was nen Motor hat und lagert Fahrzeuge für Reisende ein. Außerdem gibt es ein bisschen Platz zum Campen. Martin fragt also an ob die nen (hier unüblichen) T5 auslesen können: Na klar, kommt vorbei!
Damit steht unser Ziel am 1.8. auch fest.
Da der Wecker morgen aus Gründen um 6 klingelt ist der Abend relativ kurz.