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¡Tranquilo!

Freitag, 26.7.
Heizlüfter im Dauerbetrieb. Vorhänge geschlossen; es gibt nix zu verpassen draußen. Es pladdert. Den. Ganzen. Tag. Tine kann und mag jetzt Canasta (Schlüsselqualifikation bei Schirmers).

Am Ende des Tages sind wir außerdem exzellent ausgeschlafen, der Bus ist erneut umstrukturiert worden und enthält keinen einzigen Keks mehr (die Lage wird ernst).

Kurz vor Sonnenuntergang verzieht sich der Regen, ein kurzer Strandspaziergang ist noch drin.

In Bremen sind es heute wieder über 30°C. bei voller Sonnenscheindauer. Freut uns natürlich für euch.

(Ehrlich!)

Samstag, 27.7.

„Tranquilo“ bedeutet wörtlich übersetzt still oder ruhig, steht hier aber vor allem für „entspann dich, keine unnötige Eile, erst mal nen Mate?“ und beschreibt die beiden Tage ganz treffend.

Heute legen wir die Füße aber wieder vor der Haustür hoch. Zum Geburtstag hat Martin eine superkompakte Reisehängematte geschenkt bekommen: sie ist perfekt!

Auch hier, fernab der Hauptstadt, sind Hunde allgegenwärtig. Am Strand ist ein (zumindest temporär) herrenloser Hund unser Begleiter. Als Labrador-Hovawart-Mischling beherrscht er den „geteiltes Brot ist doppeltes Brot!“-Blick natürlich sehr gut und ist auch ansonsten ein angenehmer Begleiter. Mach’s gut, anonymer netter großer schwarzer Hund! Nächstes Mal haben wir Leckerchen dabei!

Nach dem Steakrestaurantbesuch gestern sind die Erwartungen nun relativ hoch, die abends besuchte Pizzeria enttäuscht etwas. Wenn die Übersetzungsapp die Hälfte des Belages nicht kennt ist die Bestellung zugegebenermaßen allerdings auch etwas riskanter. Nächstes Mal wieder konservativer 🙂

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What a charming smilo!

Mittwoch 24.7.
In unserem schicken und gemütlichen Airbnb schlafen wir erst mal aus und gehen dann zu Fuß in die nahegelegene Stadt. La Plata ist etwas beschaulicher und sauberer als Buenos Aires, mit 700.000 Einwohnern ist es auch eher ein verschlafenes Nest.

Ein empfohlenes Highlight ist das lokale Naturkundemuseum. Ansehnlicher Bau, nette Miezekatzen. Der lateinische Name Smilodos beruht übrigens auf dem charmanten Lächeln mit den tadellosen Zähnen.

(Klingt zumindest logisch).

Das Museum ist eher eine Sammlung: Steine, Knochen, Keramik. Führt schön vor Augen, was hier für beeindruckende Tiere gelebt haben und leben. Wäre auch was für Sonja!

Danach suchen wir Schuhe für Tine und finden stattdessen einen Pullover, den wir beide legitim tragen dürften

Zurück nehmen wir den Weg durch das Stadtzentrum, an der lokalen Kapelle vorbei.

Abendprogramm heute: Ice Age. Der Film ist 17 Jahre alt und immer noch großartig!

Donnerstag 25.7.

Ab in die Pampaaaaa! 250 relativ monotone und sehr platte Kilometer später erreichen wir San Clemente del Tuyú. Das ist eine tourismusorientierte Küstenstadt im Winterschlaf, wie sie auch an der Nordsee zu finden ist. Kalter Wind vom Atlantik, ein breiter Sandstrand, der Campingplatz ist verwaist. Vorteil: bester Platz für uns!

Mangels Motivation sind wir mit den vollen Einkaufstüten im dem Supermarkt gegenüberliegenden Restaurant eingekehrt. Manipulative geografische Gegebenheiten sind das hier!

Es ist zum Dahinschmelzen. Großes Steak vom Grill, frischer Salat, ein großes Bier für Martin, Spaghetti Bolognese mit frischem Rinderhack und ein Weißwein für Tine. Sehr üppig. Extrem lecker. Rechnung inkl. Trinkgeld: 30€. Studentenpreise ❤

Auf dem Heimweg setzt Nieselregen ein: eine Vorschau für den Folgetag.

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Gen Süden

Montag 22.7.

Kaaaalt! Es ist Winter hier unten, das bedeutet einstellige Temperaturen in der Nacht und 12-15°C tagsüber. Die letzten Tage waren milder, aber jetzt sind wir phasenweise neidisch auf die derzeitige deutsche Turbohitzephase.

Heute heißt es schon wieder Flughafen, wieder Abschied: auch Bernd fliegt jetzt nach Hause zurück. Wir kommen mit genug Puffer am Flughafen an. Check-In, Kaffee, Media Luna (wichtigste Vokabel für Martin, das sind teils hervorragende Croissants). Und schon ist Bernd verschwunden. Danke für all die Campingtipps und gute Heimkehr!

Danach sind wir durch Buenos Aires gefahren und haben das erste Mal eine Mall besucht. Dort dann festgestellt, dass es Gebühren kostet mit der Maestrokarte zu zahlen. Aber wir mussten es natürlich ausprobieren! Und Maestro steht hier neben Visa und Master oft an der Ladenfront…

Danach haben wir einen (im Sommer sicher noch malerischeren) Campingplatz am Wasser bei La Plata gefunden, auf dem wir ganz alleine waren. Abgesehen von einer kleinen Hundebande, die uns auf Schritt und Tritt gefolgt ist. Fans!

Dort fand in der Dämmerung außerdem ein glorreichen Naturschauspiel statt, welches uns an Ice Age erinnert hat:

Es handelt sich um völlig bekloppte Dodos Ipacas aus der Familie der Rallen.

Nach echt campermäßigen Nudeln mit Soße…

…haben wir den Bus für zwei Leute aufgeräumt und etwas umstrukturiert und waren zum Abschluss duschen. Heiß, aber spannend und durchaus nicht unüblich. Hier ein HowTo: „warm duschen und dabei nicht sterben in Südamerika“:

  1. Checken, ob die Sicherung raus ist
  2. Den Duschkopf unten am Wasserbottich (Boiler wäre geschönt) schließen
  3. Oben Kaltwasser einfüllen bis es rausläuft
  4. Sicherung an, Heizdraht im Boiler an
  5. 2 Stunden was anderes tun
  6. Zurückkommen, die Nudeln oben in den dampfenden Boiler werfen
  7. Sicherung raus!
  8. Heißwasser ablassen, gleichzeitig Kaltwasser nachfüllen, bis die gewünschte Duschtemperatur im Boiler erreicht ist
  9. Mit 15 Litern Wasser wirtschaftlich duschen
  10. Sich total McGyvermäßig (und sauber) fühlen

Dienstag 23.7.

KaaAAAaaalt! Der Strom geht nur sporadisch, es ist schon pfadfindermäßig hier. Bei 8°C und grauem Himmel raus aus den Federn. Warum fahren wir Deppen eigentlich in den Süden? Leider hat die Vernunft gesiegt: das warme Iguazu ist 2-3 Tage entfernt, und in 6 Tagen kommen Tori und Til auch schon an. Do the math….

Der Bereich südöstlich von Buenos Aires ist relativ platt und leer. Fühlt sich nach Brandenburg an, oder anders: Pampa. Und da ist der Atlantik dann auch in der Nähe. Kann man also schon mal hinfahren. Das Nichts als Attraktion. Und es ist ganz gleich nebenan!

Aber auch da ist es kalt, und auf dem Weg liegt La Plata. Also haben wir uns ein kuscheliges AirBNB-Zimmer gesucht.

Vom Campingplatz bis dort war der Weg nicht weit. Auch hier: Grünstreifenpflege auf Argentinisch

Das Zimmer mit eigenem Bad ist in einem historischen Haus, mit viel Holz und Charme. Die Gastgeberin vermietet 3 Zimmer und wohnt selbst im Gebäude, das macht sich bemerkbar: alles ist liebevoll gemacht, sauber, gepflegt und intakt. Keine Selbstverständlichkeit hier! Selbstverständlich ist hier nur der Hund, davon gibt es viele.

Hier kamen wir auch erstmals mit der argentinischen Kultur in Kontakt, da die Gastgeberin und ihre Tochter tadelloses Englisch sprechen. Kultur heißt in diesem Fall: Mate probieren. (Beinahe) jeder hier hat ne Mate-„Tasse“ mit den Blättern des Ilex paraguariensis in der Hand und ne Thermoskanne mit heißem Wasser unterm Arm. Das trinkt man dann vor sich hin oder, wie es uns erzählt wurde, in geselliger Runde (also mit seinen mates). Dabei gibt man das Getränk dann auch rum.

Schmeckt bitter, macht wach. Das selbe wie Kaffee, nur in grün.

Abends waren wir in einer Craftbeerbar essen. Englisch konnte keiner so richtig, dafür waren alle umso mehr bemüht um uns. Extrem nett, extrem Lecker, sowohl das Bier als auch das Fleisch. Das können die hier einfach. ¡Salud!

In literarischer Sache: Wir schreiben unabsichtlich in einem Mix aus Präsens und Präteritum (danke Tine), weil wir uns nicht entscheiden konnten (see what I did there?).

Was liest sich besser?

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Da waren’s nur noch drei

Samstag

Ciao, Theresia! Mit der aufgehenden Sonne hieß es Abschied nehmen am Flughafen von Montevideo. Anschließend machten wir uns direkt auf den Rückweg, da Bernd etwa 48h später auch schon in Buenos Aires am Flughafen sein muss. Also gab es ein kleines bisschen Montevideo aus dem Auto heraus für uns:

Der erneute Grenzübertritt war dann die wirkliche Probe: kommen wir auch ohne Joker ins Land zurück?

Nein. Ernüchterung. Das teure poder de circulacion sei nicht ausreichend. Da fehle Bernds Unterschrift (behebbar) und dann noch ein Zertifikat des Institutes, an dem die ausstellende Notarin ihren Abschluss gemacht hat (zum Belegen ihrer Legitimität), und noch irgendein Wisch. Der argentinische Beamte war nett und hat uns das alles gründlich erklärt, aber uns trotzdem nicht reingelassen. Also Dad-Joker…. nochmal. Ging dann natürlich auch. Bedeutet aber, dass wir wahrscheinlich in Argentinien bleiben werden.

Einschub: es geht hier immer nur um das Auto. Die Ein- und Ausreise von Personen mit deutschem Pass ist überall vollkommen unproblematisch. Wer jemals was gegen den Schengen-Raum sagt gehört mit Behördenwarteraumzeit nicht unter 48 Stunden bestraft.

Zurück in Argentinien (Ponte International):

Tagesziel war wieder die Therme, dort wurde noch mal ausgiebig gebadet und später hervorragend getafelt.

Sonntag 21.7.

Der klassische Urlaubsmorgen: kurz gebadet, Frühstück, ab auf die Straße gen Buenos Aires. Dass die warmen Tage (bis 20°C) allmählich vorbei sind kündigte sich bereits mit strammer Brise am Ufer des Rio Paraná in Zárate an, wo wir pausierten.

Klassische Mitfahrerposition im Bus:

Aushaltbar.

Zur Übernachtung war ein Naherholungsgebiet am Flughafen angedacht. Das war letztes Mal völlig ausgestorben, aber heute ging die derbe Party. Alles voll mit jungen Leuten und Musik, dazu jede Menge testosterongesteuertes Posen verantwortungsbewusstes Schaufahren auf den omnipräsenten Motorrädern. Bisschen zu voll, wir stellten uns abseits in eine Wiese. Unabsichtlich. Ging nicht mehr voran, Screely saß fest. Wie konnte das passieren? Der Allradantrieb ist (offenbar) seit einer Weile ohne Funktion. Ohne Diagnosegerät lässt sich die Ursache nicht bestimmen, mit viel Glück ist nur ein Kabel oder Stecker hinüber (behebbar), mit Pech die Lamellenkupplung oder Hochdruckpumpe oder oder oder…der Haldex-Allradantrieb ist ansich ne gute Idee, jedoch technisch anfälliger als klassische Systeme und empfindlich gegenüber unterschiedlichen Abrollumfängen vorn und hinten (ups…).

Auf dem Weg zum alternativen Schlafplatz löste die eingelegte Differentialsperre dann auch nicht. Geil, Frontantrieb plus gesperrte Hinterachse. Viel blöder kann es eigentlich nicht laufen.

Das Problem ließ sich aber lösen durch Herumfummeln am Aktor der Sperrklinke:

Demnächst gehe ich der Sache mal näher auf den Grund. Aber dazu sollte es wärmer sein. Wer die Allradtechnik vom Screelander wirklich genau und bebildert kennenlernen möchte: pdf

Am Trucker-Imbiss gabs Gewitter, kalten Wind und fettiges Abendessen, und so ging mit leicht gedämpfter Stimmung der Sonntag zuende.

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Einmal Uruguay und zurück

Dank der besagten Papageien Mönchsittiche war die Nacht einigermaßen früh vorbei. Aber der frühe Vogel ist als erster im Pool! Bei 36°C Wassertemperatur lässt sich der argentinische Winter auch morgens schon aushalten.

Um 10 ging es auf die Straße gen Uruguay. Kurz getankt (Diesel stabil bei ~52 AR$ hier, also 1.12€), dann übernahm Tine das erste Mal das Steuer:

Es war eigentlich garnicht so schlimm. Man muss sehr gut auf die anderen Autofahrenden achten, aber das muss man bei uns ja eigentlich auch. Aber hier halten sie sich nicht so wirklich an irgendwas. Kann man aber mit kalkulieren und dann kann man sich auch Sachen rausnehmen, die bei uns undenkbar wären. Wie zB einfach mal über den Mittelstreifen der Autobahn zu wenden. 💁

Die Grenze war als Generalprobe für uns gedacht: reicht die „poder de circulacion“ der uruguayischen Notarin aus, um das nicht uns gehörende Auto über Grenzen zu bringen?

Kurz: Nein. Aber wenn gefragt wird ob der Eigentümer dabei ist und er direkt daneben steht kann man den Grenzbeamten natürlich nicht anlügen. Also wurde der Dad-Joker gezogen und wir kamen allesamt mit Auto nach Uruguay rein.

In Uruguay waren die Straßen erheblich besser und die Palmen noch zahlreicher, außerdem ist es permanent leicht hügelig, grün und sehr landwirtschaftlich.

Also wie Schleswig-Holstein (mit Palmen).

Pausenzeit, Frisbeezeit!

Nicht nur wir snackten etwas, auch die hormigas gönnten sich ein paar Leckerbissen:

Die Gesamtstrecke heute betrug > 350 km, inklusive Grenzübergang war das also eine tagesfüllende Sache. Wir kamen also erst zur Dämmerung in einem Nebenstädtchen von Montevideo an. Das Häuschen, welches wir dort gemietet haben, war wirklich nett und erinnert an jeden Dänemarkurlaub jemals: großer Gemeinschaftsraum, schlichte Küche, und Holz, überall Holz! Das haben die Nachbarn auch allesamt mit Hingabe verbrannt, über der ganzen Stadt lag eine Lagerfeuerrauchwolke.

Die Waschmaschine (yeah!) wurde angeschmissen, Essen gekocht und dann ging es relativ zeitig auch schon in die Federn.

Freitag

Unser Gastgeber war ein ausgesprochen freundlicher Herr, der ganz passabel Englisch spricht. Er ist Dr. im Ruhestand und freut sich unverhohlen darüber, dass seine Frau noch arbeiten muss. Da kennen wir doch noch jemanden von der Sorte…

Der Tag war warm und dementsprechend gemütlich: ein kleiner Spaziergang zum Supermarkt, Kaffee, Tee,…

….und im Hintergrund sieht man auch schon die Tagesbeschäftigung: Bus herrichten! 9 Monate Reise hinterließen Spuren, und die anstehenden 3 Monate erfordern sowieso ne andere Nutzung des gegebenen, sehr spärlichen Platzangebotes. Kleine Mängel und Narben hier und da waren und sind außerdem zu beheben. Zum Beispiel war das Dach schwierig zu schließen.

Nix was nicht behebbar wäre!

Damit ging der Tag ganz schön zügig rum. Der letzte Tag zu viert.

Ich bin sehr froh, dass wir diese Anfangszeit mit meinen Eltern hier hatten! Das war sehr schön und hilfreich und ich musste so nicht weitere drei Monate darauf warten, sie nach ihrer Reise wieder in die Arme zu schließen. ♥️

Tres Patitos & Termas del Guaychu

Dienstag

Am Dienstag war unser letzter vollständiger Tag in Buenos Aires – at least for now.

Wir gingen mit Tines Eltern in ein kleines Café um die Ecke und kauften danach Essen für die nächsten Tage. In einem sehr günstigen Obstladen deckten wir uns ein bisschen ein. Allerdings darf man offiziell kein Obst mit über die Grenzen nehmen. Daher mussten wir schauen, dass wir es entweder vorher verwerten oder im Auto gut verstecken. Ein bisschen mulmig ist einem dabei aber schon. Deshalb essen wir lieber vor der Grenze alles auf oder kaufen gar nicht erst so viel ein.

(Tine: Seitdem Martin zu dem Namen dieser Marke die Melodie von „Despacito“ gesummt hat, habe ich jedes Mal beim Anblick einer Streichholzpackung einen Ohrwurm. Den wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten…)

Theresia wurde von einem Anwohner angeschrieben. Er hat den Screelander an der Straße gesehen und den dazugehörigen Blog gefunden. Warum? Seine Familie plant einen Trip bis Alaska und braucht dafür was Tauglicheres als das bisherige Auto – ein fast makelloser T3 Westfalia!

Spontan kam er dann noch für eine Besichtigung vorbei. Das war ganz nett, aber dass Screely erst überbrückt werden musste um zu starten kann man mindestens als Zeichen werten!

In Erwägung wurde diese Option auch nur gezogen weil die Buchung des Rücktransports etwas holprig läuft. Mal sehen.

Abgeschlossen wurde der Tag von einem merkwürdigen, aber gut aussehenden Mond, den ich probehalber mit meinem neuen Fernglas angeheult angesehen habe. Partielle Mondfinsternis, hoppla, gar nicht mitbekommen….

Mittwoch

Morgens verließen wir das Apartment.

Der erste Weg (im chaotischen Bus) führte in die City, zu einer potentiellen Spedition für den Bustransport. Für mich die erste echte Tour am Steuer, zur abflauenden Rush-Hour in das Herz einer der größten Metropolen Südamerikas.

War dann ungefähr wie in Berlin (nur freundlicher), mit Straßen wie in Delmenhorst (nur besser). Mitfließen, ab und zu die Fahrzeuggröße als Argument nehmen, noch aufmerksamer fahren als sonst schon. Passt.

Nach dem Speditionstermin waren wir wieder in nem Cafe, um uns für die weitere Fahrt zu stärken. Endlich raus aus der Stadt!

Das Tagesziel waren die Termas del Guaychu, eine Sole-Therme mit Campingplatz. Mit 400 Pesos p.P. und 500 Pesos für den Bus nicht ganz billig, aber dafür mit waaaaaaarmen Wasserbecken.

Die meiste Zeit ging es geradeaus und irgendwann waren wir da. Viel Platz in diesem Land. Keine besonderen Vorkommnisse, da die Gegend topfeben und sumpfig ist. Sieht ungefähr so aus wie an der A27 zwischen Bremerhaven und Cuxhaven. Fühlt sich dank der ganzen Lkw auch so an.

Vor Ort haben wir erst mal geplanscht und dann den Bus vorbereitet. Der Platz war idyllisch, mit krakeelenden Papageien und einem klassischen argentinischen Kurzhauber als Wohnmobil-Umbau.

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Allmählich angekommen

Sonntag

Am Sonntag fuhren wir mit der Subte zu einem Flohmarkt in San Telmo. Dort finden auch regelmäßig Vorführungen von Tänzen und Musik statt und meine Eltern hatten dort unsere Tangolehrer gefunden. Außerdem wurde noch Kunst gekauft, wie man das so macht wenn man ein Haus hat in das man Sachen stellen kann:

Die Tanzlehrer haben wir dann auch wieder gesehen und uns noch ein bisschen mit ihnen unterhalten. Ich merke, dass ich vieles verstehe aber nicht so viel sagen kann. Besonders in diesen Gesprächssituationen fallen mir dann auch Sachen nicht ein, die ich eigentlich weiß.

Naja, das übe ich einfach weiterhin. Martin hat inzwischen auch angefangen, Spanisch zu lernen. Juhu!

Montag

Allmählich neigt sich die Apartment-Zeit dem Ende. Der Bus – voll auf zwei Personen ausgerichtet – muss bald vier Leute beherbergen. Dazu müssen wir erst mal ganz grundlegende Dinge beachten: eine Pfanne und zwei Gabeln reichen einfach nicht…..

Also: wieder ab in die Stadt! Kleiner Laden, großer Laden, kleiner Laden, repeat. Vier Leute sind aber zu viel um sich zu einigen was nun sinnvoll ist, darum haben wir keine Pfanne gekauft. Aber dafür was anderes:

Enten-Buchhalter! Oder Entenbuch-Halter? Buchhalter-Enten? Zumindest Enten, das ist ja was zählt. Wäk.

Thematisch passend waren wir noch im zweitschönsten Bücherladen der Welt.

Ist wirklich schön.

Auf der Pfannensuche sind wir noch auf den Friedhof La Recoleta gestoßen. Beeindruckend, monumentale Grabstätten. Viel Stein, wenig Erde (naja, nur in den Holzkisten eben). Ungewohnt bis unheimlich ist aus mitteleuropäischer Sicht der Brauch, die Särge von außen sichtbar aufzubahren. Man erwartet in den teils verfallenen Mausoleen zerfallende Särge, aus denen lässig skelettierte Arme heraushängen.

Gab’s nicht. Fand Tine auch besser so.

Abends gab’s Salat mit heftigem Käse, der musste ja weg. Zack, Tag vorbei.

Die stabilen Enten sind zwar sehr cool, mit 50€ aber auch teuer und völliger Blödsinn zu Beginn der Reise. Und obwohl das beides keine validen Argumente sind (es geht schließlich um Enten) haben wir sie tatsächlich nicht gekauft.

Nächstes Mal wirklich!

Mehr Tango, Moneten tauschen, massiv tafeln

Freitag

Nach einem eher entspannten Tag ging es am Nachmittag zur 2. Tangostunde. Ging gut, da ist doch ein bisschen was von gestern hängen geblieben.

Von unseren Lehrern haben wir einen Restauranttip bekommen. Also gings gleich nach dem Unterricht in die Stadt. Da fand sich dann auch eine Wechselstube.

Exkurs: die Kohle

Argentinien litt vor 18 Jahren an einer massiven Wirtschaftskrise. Der gemeine Argentinier traut dem Finanzsystem (nicht erst seitdem) quasi traditionell nur sehr begrenzt. 2018 gab es auch nen massiven Absturz des Argentinischen Pesos, seitdem ist das Niveau aber relativ stabil. Mit gewissen Schwankungen liegt der Wechselkurs bei ungefähr 47 Pesos pro Euro. Die Bargeldabhebung am Automaten ist seit irgendeiner Krise stark begrenzt, man bekommt etwa 80€ (also 4000 Pesos) pro Tag, bei hohen Gebühren. Sollte man also vermeiden. Viele Argentinier nehmen entsprechend gern Euro und Dollar an, um ihr Erspartes vor der Inflation zu schützen und vom Automaten unabhängig zu sein.

Für uns bedeutet das: mit richtig viel Cash einreisen, häppchenweise in Wechselstuben tauschen (praktisch gratis). In € bezahlen wo möglich, die Pesos für kleine Läden etc aufsparen. Visa, MasterCard und Maestro ist weit verbreitet, kostet auch nur wenig.

/Exkurs

Weiter zum Restaurant: Fleisch vom Grill ohne Ende und auch ansonsten nett.

Omnomnom!

Anschließend rollten wir durch die belebte Fußgängerzone (viel Leben, viel Ramsch) und nahmen dann wieder ein Taxi zum Apartment.

Samstag

Fresskoma! Es wurde wieder entspannt. Später wurden erste Reparaturen und Zustandsaufnahmen am Bulli gemacht. Kurzfassung: fährt noch ganz gut. Langfassung für Interessierte:

AGR-Ventil vermockt, Glühanlage nicht i.O. (Kerzen oder Relais), Abblendlichreflektoren verkohlt, Birne links kaputt, klapperndes Blech unterm Auto, ASR/ESP (und damit Tempomat) o.F., Airbagleuchte signalisiert Fehlfunktion, Türscharnier kaputt, ZV auch.

Mangels tiefgehender Diagnosetechnik bleiben ESP und Airbag so wie sie sind, die Reflektoren kommen in Deutschland neu und die Glühkerzen wechseln ist ein 2-Tages-Job – Applaus, VW. Natürlich auch Applaus dafür, dass man nach Fahrgestellnummer Teile bestellt, die dann absolut nicht passen. Von BMW und Mercedes bin ich bei der Teileversorgung zwar verwöhnt, aber VW ist da einfach peinlich. Das erwarte ich vielleicht von Fiat.

Naja, wie dem auch sei, das neue Gaspedal passt, und nach Quertausch des Glührelais mit nem anderen Relais glüht das offenbar auch wieder alles. Das AGR-Ventil wird irgendwann mal zerlegt. Der Rest kann warten, TÜV gibt’s hier ja nicht.

Zum Straßenbild von Argentinien folgt noch ein dedizierter Beitrag. Eine Besonderheit sind die Endzeit-Möbel-Oldtimer: Pickups amerikanischen Ursprungs mit 30-60 Jahren auf dem Buckel, gern mit Holzaufbauten, zur Möbellieferung. Die fahren ganz gern durch die Viertel und beschallen alle mit ihrer Werbung. Klingt wie in nem Katastrophenfilm, man versteht kein Wort. Aber es geht bestimmt um Matratzen!

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Toiletten, Tango, Taxi

Unser Zimmer hat einen schicken kleinen Balkon mit Blick auf grüne Hinterhöfe und die Skyline von Buenos Aires. Und auch der Rest der Wohnung ist ganz charmant.

Der Papierkram nach dem Geschäft läuft anders als bei uns. Man schmeißt das genutzte Papier nicht in die Toilette sondern in einen kleinen Eimer daneben. Man kann auch das Bidet benutzen und wir als *Millennials* haben das dann natürlich erst mal gegoogelt und ein Tutorial angeschaut.

Nach dem Frühstück und Abwasch am Donnerstag, den 11. sind wir mit der U-Bahn (Subte) in die Stadt gefahren um die Versicherung des Autos für die restlichen Monate zu bezahlen. 25€/Monat für die Haftpflicht, billiger als in Hamburg allemal…

Der Fahrstuhl zu unserer Wohnung und auch der zum Versicherungsmakler erinnerte etwas an die Fahrstühle im Zaubereiministerium bei Harry Potter. Man muss erst die äußere Tür zusammenfalten und dann die innere und dann hält er ab und zu etwas ober- oder unterhalb der Etage.

Impressionen aus der Stadt:

Saubere Schuhe

Haus auf Haus

Wir haben uns den Präsidentenpalast von außen angeguckt und einen großen Obelisk bestaunt.

Orientierung(slosigkeit?):

Nachmittags haben wir eine Privatstunde in Tango Argentino bekommen. Davon gibts bald noch Bilder – wenn wir noch ein bisschen geübt haben.

Währenddessen hat es angefangen in Strömen zu regnen. Daher sind wir danach mit einem Taxi nach Hause gefahren. 10 km für 7€, kann man mal machen.

Abends hat es noch kräftig gewittert und das war auch ein ziemlich cooles Schauspiel aus dem 10. Stock.

Am nächsten Morgen war die Stadt dann noch etwas diesig.

Endlich: Abgabe, Aufbruch, Abflug

Wo sind wichtige Dokumente immer? Sicher verstaut! Am Montagmorgen musste ich in unserem Keller auf Rädern nach den Autopapieren gründeln, die haben wir natürlich verstaut. Vor der Ummeldung. Tja.

Tine hat zuerst uns, danach unseren Fuhrpark umgemeldet. Währenddessen habe ich just in time den letzten Feinschliff durchgeführt. Da ist das Ding!

Endlich fertig (Kolloquium folgt). Party!

…..ok später mal. Wir haben schließlich noch jede Menge auf dem Zettel gehabt. Immer diese Montage. Lotsenhütte aufräumen und putzen (Tine), Schotti ausräumen und wieder einräumen (Martin), versuchen nix zu vergessen. Dann ging es mit Umweg über Badenermoor (Verabschieden, ST abstellen) und Dodenhof (Reiseproviant kaufen, noch mal Matthias und Christina über den Weg laufen) nach Hambuuuuurg. Dort räumten wir mit Tori und Till unsere ganzen Klamotten in Tines Elternhaus und stellten den treuen Bulli ab. Nach ein paar Runden Billard war der anstrengende Tag dann auch geschafft.

Dienstag

Packen packen packen! Am Ende hat alles gepasst. Socken, Gaspedal, Kopfkissenelch, Rätselhefte. Was man eben so braucht. Und dann ging es mittags zum Hamburger Flughafen. So langsam setzte dann auch Entspannung, gepaart mit Vorfreude, ein. Kaffee half dabei.

Im Zeichen des Kranichs

Draußen der Geier

Drinnen der Tomatensaft

Unten die alte Heimat: Schleusenkanal und Weser bei Baden

Der Flug verlief planmäßig. Lufthansa-Catering und Onboard-Entertainment halfen, um die insgesamt 16 Stunden in der Holzklasse zu überstehen (LH35 HAM-FRA A320, LH510 FRA-EZE 747-8, für die Interessierten).

Buenos Aires

ist schweinegroß. Vom Flieger aus hatten wir eine wunderbare Sicht auf die riesige Metropole bei Nacht. Und dabei sahen wir nur die halbe Stadt! 1/3 der Argentinier leben in der Metropolregion BA.

Nach Passkontrolle und Gepäckabholung trafen wir dann endlich unser/e Empfangskommitee/Chauffeurteam/(Schwieger)eltern.

Nach einer einstündigen Fahrt durch den morgendlichen Berufsverkehr (ein bisschen wie im Berlin, wenn man als Landei das erste Mal dort fährt) kamen wir am Apartment an, welches wir jetzt etwa eine Woche zu viert bewohnen. Noble Gegend, recht zentral gelegen.

Vom Balkon aus spürt man Metropolenflair mit Palmen (wie in Berlin, nur schöner).


Wie geschrieben: schweinegroß. Winterliche 15°C, sehr aushaltbar.

Es folgt demnächst: Jetlag bekämpfen (moderat), wie echte Touristen völlig alltägliche südamerikanische Dinge bestaunen, ankommen. Geht ganz gut bei einheimischem Bier.

¡Salud!

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Die Zeit vor dem Abflug

Tine:

Am Sonntag, den 30.6. sind wir extra früh aufgestanden um dann letztendlich erst gegen 10 Uhr aus Badenermoor wegzukommen. Aber dann war es trotzdem ok, denn das Frühstück war lecker und die Temperatur gerade noch auszuhalten. Das Timing war natürlich wie immer hervorragend, denn es war eine lange Autofahrt mit Stau und körperliche Arbeit am gefühlt heißesten Tag des Monats.

Danach haben wir uns mit Cynthia und Jan und Baby getroffen und haben noch ein lecker Eis gegessen – nicht das letzte an diesem Tag.

Auf dem Weg nach Hause kamen wir noch bei Romina und Lily vorbei, die dieses wunderbare Foto von uns schoss:

Nach diesem fleißigen Wochenende war für Martin wieder jeden Tag Hochschule/Uni angesagt. Ich machte es mir in der Lotsenhütte bei Sonja und Reiner bequem.

Unser Ausblick:

Modern Family + Bauernhofeis auf der Terrasse:

Am Montag, den 1.7. wurde endlich das Klavier abgeholt, juhu! Es klappte tatsächlich doch in zusammengebautem Zustand und ich fand es super, dass der Mitarbeiter der Firma sich so damit beschäftigt hatte, dass es ihm keine Ruhe gelassen hatte und er es noch mal probieren wollte ohne Auseinanderbau.

Danach stand die Wohnungsübergabe an und wir waren zum Grillen bei Kati und Micha eingeladen. Das war lecker und gesellig.

Am Dienstag hat Martin sich keine Expertenhose, aber immerhin eine Fortgeschrittenenhose gekauft, bei der man die Unterschenkel abmachen kann per Reißverschluss.

Ich habe Dinge an die Straße gestellt und Reiner hat sich sehr über unsere Schallplatten gefreut.

Am Mittwoch bin ich ein letztes Mal zur Berufsschule gefahren, um dort mit meiner alten Klasse zu frühstücken. Später bin ich zu Theresa und Niels und ihren Kindern gefahren. Mein Patenkind hat jetzt eine Lederjacke und ist sowieso der coolste Dude überhaupt. Und ein riesen Martin-Fan 😀 Kann ich ja ein bisschen nachvollziehen…

Danach war ich mit Theresa auf der Breminale und ich bin richtig froh, dass Bremen dieses kleine Festival organisiert ♥️

Martin:

Nach dem obligatorischen Bachelorarbeit-Tag habe ich den ST wieder zusammengebaut. Wurde langsam Zeit, die Wohnung war ja schon abgegeben und der Wagen stand zerlegt davor….ups. Lief aber gut bis in die Nacht. Donnerstag gings weiter, und dann lief die Kiste wieder. 5 Kilometer, dann verpieselte er sein Wasser im Motorraum – der Temperaturfühler hat sich gelöst. Gutes Training für die Reise:

Na, wer entdeckt die Reparaturvariante?

Tine:

Donnerstag war ich beim uruguayischen Konsulat, denn die Spedition, die den Bus meiner Eltern transportiert, hatte gesagt wir sollen unbedingt eine authorization des uruguayischen Konsulates in Deutschland bekommen. Die Dame war sehr hilfsbereit und hat beim Hamburger Konsulat angerufen. Das Bremer Konsulat ist „nur“ ein Honorarkonsulat und die wichtigen Sachen werden anscheinend in Hamburg erledigt. Wieder was gelernt.

Diese Dame meinte es sei wohl ein Denkfehler, denn da mein Vater mir eine Vollmacht ausstellt, ist die Vollmacht, die meine Eltern in Uruguay vorgenommen haben wohl schon genug und was soll hier denn auch bescheinigt werden?

Ich bin gespannt, ob wir so über die Grenzen kommen. Wir probieren das mit Papa auf der Rückbank mal aus.

Die Breminale stand an dem Tag etwas unter Wasser, aber Mareike und ich haben uns davon nicht abhalten lassen und schonmal etwas spanische Küche ausprobiert – Bocadillos. War noch etwas fade, aber vielleicht hab ich auch die falsche Sorte bestellt.

Martin:

Donnerstag Abend gabs an der TÜV-Station ein nettes Abschiedsgrillen und damit wars schon wieder ein Tag weniger bis zur Reise.

Freitag (- 4 Tage):

Wieder ein Tag mit Bachelorarbeit hier und Organisationskram dort. Abends gabs hervorragendes Essen (Reh) bei und von Reiner, irgendwann war dann Mitternacht – also Kuchenzeit! 🥰

Samstag: repeat….Tine war shoppen (für die Reise, natürlich!), ich in der Uni. Abends haben wir Kathi und Olly für ein Abschiedsessen getroffen. Passend beim Italiener in Delmenhorst.

Abschied mit Vorfreude aufs Wiedersehen!

Sonntag: Fortsetzung. Frühstück in Badenersmoor inkl. Familienvideochat, Packen, aufräumen, Bachelorarbeit, eine exzellente Abschiedsfrisbeerunde. Und weiter….

…bis das Ding fast fertig war.

Umzugswochenende

Am Freitag, den 28. wurde unsere Waschmaschine abgeholt und als die ins Auto der Käufer geladen war, ist mir dann so richtig bewusst geworden, dass wir jetzt wirklich ausziehen und alles ist nochmal realer geworden.

Martin war vormittags noch in der Hochschule und nachmittags haben wir dann alle Möbel auseinandergebaut und die restlichen Sachen eingepackt. Abends gab es dann ein letztes Mal die guute Pizza von unserem Lieblingspizzadienst um die Ecke ♥️

Am Samstag stand dann der tatsächliche Umzug an. Nach dem Frühstück kamen Nina, Olly und Kathi und später noch Saskia und die packten auch alle direkt kräftig mit an, sodass wir innerhalb von 2,5 Stunden den Großteil des Wuppens hinter uns hatten. Nachmittags haben wir dann noch lecker gegrillt.

Oder in Ninas Worten: „Mit euch fühlt sich alles immer ein bisschen wie Festivalurlaub an.“

Wir sind richtig froh, diese WG-Familie immernoch zu haben. ♥️

Als dann alles verladen war, haben wir den Anhänger abgeschlossen, die Wohnung noch einmal durchstreift und uns von den Nachbarn verabschiedet.

Nach einer ruhigen Fahrt zu Sonja und Reiner war dann aber auch die Luft raus. Martin hat den Anhänger an seinen Zielort für die nächsten drei Monate gebracht und es gab noch ein bisschen Gute-Nacht-Sekt und Gute-Nacht-Stullen. Nach einer wohltuenden Dusche ging es dann nur noch ins Bett.